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Faszientraining verstehen: Wie schwingendes biomechanisches Faszientraining Beweglichkeit und Schmerzfreiheit fördern kann

Faszien sind längst kein kurzlebiger Trend mehr, sondern ein fester Bestandteil moderner Physiotherapie und Trainingswissenschaft. Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass das fasziale Gewebe maßgeblich an Beweglichkeit, Stabilität, Schmerzverarbeitung und Körperwahrnehmung beteiligt ist. Ein besonders wirksamer Ansatz ist dabei das schwingende biomechanische Faszientraining, das gezielt auf die Eigenschaften des Bindegewebes eingeht und sich zunehmend in Prävention und Rehabilitation etabliert.


Mensch in Bewegung

Was sind Faszien? — Das unterschätzte Netzwerk des Körpers

Faszien sind ein dreidimensionales Bindegewebsnetz, das den gesamten Körper durchzieht. Sie umhüllen Muskulatur, Knochen, Organe und Nerven und sorgen dafür, dass alle Strukturen funktionell miteinander verbunden sind.


Die moderne Faszienforschung zeigt: Faszien sind nicht nur passive Hüllstrukturen, sondern ein hochaktives Sinnesorgan. Sie enthalten zahlreiche Rezeptoren für:


  • Körperwahrnehmung

  • Bewegungssteuerung

  • Spannung und Druck

  • Schmerzverarbeitung


Die Qualität des faszialen Gewebes beeinflusst damit direkt, wie geschmeidig, stabil und belastbar sich der Körper im Alltag bewegt.


Wenn Faszien an Elastizität verlieren

Durch verschiedene Faktoren kann sich die Struktur und Funktion der Faszien negativ verändern, zum Beispiel durch:


  • Bewegungsmangel

  • einseitige Belastungen

  • langes Sitzen

  • Stress

  • Verletzungen oder längere Immobilisation


Typische Folgen können sein:


  • Steifheitsgefühl im Körper

  • eingeschränkte Beweglichkeit

  • diffuse Muskel- und Gelenkbeschwerden

  • erhöhte Verletzungsanfälligkeit

  • Gefühl von Spannung oder "Zug" im Gewebe


Genau hier setzt gezieltes Faszientraining an.


Was ist schwingendes biomechanisches Faszientraining?

Das schwingende biomechanische Faszientraining unterscheidet sich deutlich von klassischem Krafttraining oder statischem Dehnen. Im Fokus stehen rhythmische, federnde Bewegungen, die entlang natürlicher Bewegungsmuster ausgeführt werden.


Charakteristisch für diese Trainingsform sind:


  • fließende, dynamische Bewegungsübergänge

  • kontrollierte Bewegungsausführung

  • ganzheitliche Koordination

  • elastische Belastung statt statischem Halten


Diese gezielten Reize können dazu beitragen, die Elastizität des faszialen Gewebes zu verbessern und die Gleitfähigkeit zwischen den einzelnen Gewebeschichten zu fördern. Gleichzeitig wird die Flüssigkeitsversorgung der Faszien unterstützt, was eine wichtige Voraussetzung für ihre Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit darstellt. Darüber hinaus kann sich durch das Training die Körperwahrnehmung sowie die Bewegungskontrolle verbessern, während Spannungszustände im Muskel-Faszien-System reguliert werden. Ziel dieser Trainingsform ist dabei nicht die maximale Kraftentwicklung, sondern eine ökonomische, geschmeidige und qualitativ hochwertige Bewegung.


Wie schwingendes biomechanisches Faszientraining konkret aussehen kann, zeigt unser Sportwissenschaftler Fabio in einem kurzen Video auf unserem Instagram-Kanal.


Zum Video auf Instagram: Instagram

 
 
 

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